Verabschiedung der Ursulinen

6. Oktober 2021
Unter dem Leitwort "Führt großmütig das begonnene Werk fort" verabschiedeten sich die Ursulinenschwestern von ihrem Kloster an der Neuerstraße und den beiden Schulen.

Das die über 133 Jahre lange Tätigkeit der Ursulinenschwestern ihre Spuren hinterlässt, war wohl jedem klar. Dass diese gleichzeitig nachhaltig und gut war, wurde in den lobenden Grußworten und Ansprachen überaus deutlich.
Zuvor allerdings feierte Generalvikar Alfons Hardt mit weiteren Konzelebranten bei herbstlichem Wetter den Dankgottesdienst auf dem Klostergelände.

Ab Mitte Oktober werden die Schwestern ihre neue Heimat im Pilgerkloster Werl haben und eine über 100 Jahre alange Ära geht an der Neuerstraße ihrem Ende entgegen.

Als erste Festrednerin bedankte sich Oberin Sr. Hildegard Löher vorallem bei ihrem Konvent für die gemeinsame Entscheidung ins renovierte Kloster umzuziehen.
Ihrer Ansprache folgten Propst Michael Feldmann (Stiftsvorstand), Schulleiterin Frau Brunn (Ursulinenschulen), Bürgermeister Torben Höbrink (Stadt Werl) und Wallfahrtsleiter Pastor Dr. Best.

Am 01.10.1888 nahmen die ersten fünf Schwestern ihren Dienst im Werler Kloster auf. Vom Bahnhof wurden sie von einer Pferdekutsche durch die feierlich geschmückte Stadt zu ihrem Domizil gefahren, aber ihr erster Zwischenstopp führte sie zum Gnadenbild in der Basilika.

Dorthin kehren nun acht Ursulinenschwestern und drei indische Schwestern zurück.

Und der weitblickende Satz, welcher auf die Heilige Angela Merici, der Ordensgründerin des Ursulinenkonventes zurückgeht, scheint aktueller den je zu sein: „Wenn sich gemäß den Zeiten und Bedürfnissen ergeben sollte, etwas neu zu ordnen oder etwas anderes zu machen, tut dies klug und nach guter Beratung.“