Klare Formen und reduzierte Gesichtszüge prägen die Arbeit und verleihen ihr eine schlichte, konzentrierte Ausstrahlung.
Geschaffen wurde die Skulptur von Eddious Nyagweta aus Simbabwe. Er arbeitet in der Tradition der Shona-Kunst, einer künstlerischen Ausdrucksform des Shona-Volkes, die besonders für ihre Steinskulpturen bekannt ist. Technik und handwerkliches Können werden innerhalb der Familien über Generationen weitergegeben.
Die Krippe wurde in traditioneller Handarbeit mit Hammer und Meißel gefertigt. Als Material diente Springstone, ein sehr harter Serpentin-Stein aus Afrika. Die handwerkliche Bearbeitung bleibt in der Oberfläche sichtbar und ist charakteristisch für diese Kunstform.
Der Stein wurde vor Ort durch die Firma Sobbe fachgerecht gesetzt. Die Fläche rund um die Skulptur wird in den kommenden Wochen gärtnerisch gestaltet und bepflanzt, sodass sich die Arbeit harmonisch in den Klostergarten einfügt.
Viele Werke des Künstlers wurden international ausgestellt. Die Vermittlung der Skulptur für die Marienwallfahrt Werl erfolgte durch Shona-Art aus Witten.