Karfreitag

2. April 2021
Der Karfreitag ist der Tag der Trauer und der Stille. Er steht für das Leiden und Sterben Jesu Christi. Impressionen der Liturgie und den dazugehörigen Bibeltext, finden Sie im folgenden Beitrag.

Jesus wird gekreuzigt

Sie führten Jesus zu einer Anhöhe, die Golgota hieß, wörtlich übersetzt Schädel-Berg. Sie reichten ihm Wein mit Myrrhe gewürzt, den er aber nicht nahm.
Dann kreuzigten sie ihn. Um seine Kleidungsstücke warfen sie das Los. Es war neun Uhr morgens, als sie ihn kreuzigten. Eine Aufschrift auf einer Tafel gab den Grund für seine Kreuzigung an: Der König der Juden. Mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts, den anderen links von ihm.

Nahe bei dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und deren Schwester sowie Maria, die Frau von Klopas, und Maria aus Magdala.

Jesus sah seine Mutter dort stehen und neben ihr den Jünger, den er besonders lieb hatte. Da sagte er zu seiner Mutter: »Frau,er ist jetzt dein Sohn!« Und zu dem Jünger sagte er: »Sie ist jetzt deine Mutter!« Von da an nahm der Jünger sie bei sich auf.

Jesus wusste, dass nun alles zu Ende gebracht war. Aber damit die Voraussagen der Heiligen Schriften vollends ganz in Erfüllung gingen, sagte er: »Ich habe Durst!«

In der Nähe stand ein Gefäß mit Essig. Die Soldaten tauchten einen Schwamm hinein, steckten ihn auf einen Ysopstängel und hielten ihn Jesus an die Lippen. Jesus nahm davon und sagte: »Jetzt ist alles vollendet.« Dann ließ er den Kopf sinken und gab sein Leben in die Hände des Vaters zurück.

Der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand und erlebt hatte, wie er gestorben war, sagt: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.