Pontifikalamt am Ostermontag mit Erzbischof em. Hans-Josef Becker

Am Ostermontag feierte die Gemeinde in der Wallfahrtsbasilika Werl einen festlichen Gottesdienst. Pastor Bernd Haase durfte den emeritierten Erzbischof des Erzbistums Paderborn, Hans-Josef Becker, als Hauptzelebranten begrüßen.

Hoffnung aus der Begegnung mit Christus

In seiner Predigt zum Emmaus-Evangelium (Lk 24, 13–35) lenkte Erzbischof Becker den Blick auf die tiefe und bleibende Hoffnung, die aus der Begegnung mit dem auferstandenen Christus erwächst. Er verdeutlichte, dass diese Begegnung den Gläubigen Trost und Orientierung schenkt, selbst in Zeiten von Unsicherheit oder Herausforderung. Wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus, die den Auferstandenen zunächst nicht erkannten, so kann auch jeder Mensch auf seinem Lebensweg Momente der Verzweiflung erleben. Doch die Erfahrung, dass Christus gegenwärtig ist, eröffnet neue Perspektiven und schenkt Licht und Zuversicht.

Die Lesung aus dem ersten Korintherbrief (1 Kor 15, 1–8.11) unterstrich diese Botschaft: Sie berichtete von der Verkündigung der Auferstehung und den Zeugnissen der Apostel und machte deutlich, dass die Hoffnung auf Christus eine lebendige Kraft für das Leben der Gläubigen ist.

Neue Gemeinschaft im Ursulinenkonvent

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch Sr. Andrea Preuß OSU vorgestellt. Sie freut sich darauf, den Konvent, den sie seit vielen Jahren kennt, zu unterstützen und wieder in einer kleinen Gemeinschaft leben zu können. Die Gottesdienstgemeinde nahm die neue Schwester mit freundlichem Applaus auf.

Ein festlicher Abschluss

Mit dem feierlichen Ausklang des Gottesdienstes endete der Ostermontag in Werl als ein Tag voller Hoffnung, Gemeinschaft und neuer Begegnungen. Die Gläubigen nahmen die Botschaft der Auferstehung und die Freude über die Verstärkung im Ursulinenkonvent mit in die kommende Woche.