Ein neuer Bildstock mit dem Hl. Josef

22. Dezember 2021
Am Dienstag war es endlich soweit. Der neue Bildstock für den Hl. Josef wurde an den Eingang des Pilgerklosters versetzt.  Die Figur des Hl. Josefs stammt aus dem Klostergarten der Ursulinen und wurde aus Terracotta gefertigt.

Da der Hl. Josef jetzt mit zur neuen Heimat des Schwesternkonvents genommen wurde, ziert eine Statue der Hl. Ursula, welche den Schulen überlassen wurden, den Garten.

Gerade weil es sich um eine Terracotta-Figur handelt, die wegen der Witterung nicht freistehen kann, musste ein Bildstock erstellt werden, welchen die Firma Sobbe entworfen, gebaut und an seinem jetzigen Platz installiert hat.

Der Bildstock selber schließt sich mit seinem Bogen an die Türdurchgänge des Pilgerklosters an und greift diese auf.
Pastor Best hatte die Idee den Hl. Josef mit zum Pilgerkloster zu nehmen, nicht nur damit die Schwestern ein Stück Heimat mitnehmen konnten, sondern auch weil der Ursulinenkonvent sehr auf die Fürsprache des Heiligen vertraut.

Der geschichtliche Hintergrund besagt, dass am ehemaligen Josefsgarten des Konvents (heutige Ursulinenrealschule) immer noch ein kleines Grundstück fehlte, um ein neues Schulgebäude zu errichten. Daraufhin vergrub die Schwester, welche für die Gartenpflege zuständig war, eine kleine Josefsfigur, um die Hilfe des Josefs anzurufen. Diese kleine Figur wurde dann beim ersten Spatenstich für die Schule wieder durch Zufall wieder ausgegraben.

Auch zu der großen Statue gibt es eine schöne Erzählung welche besagt, dass der Josefsfigur in Notzeiten nach dem Krieg ein Korb umgehängt wurde, damit der Hl. Josef symbolisch für den täglichen Bedarf sorgen sollte.
Dies nahmen wohl viele Werlerinnen und Werler wahr und füllten den Korb mit Lebensmitteln, ohne dass dies jemals ausdrücklich abgesprochen wurde.

Ein weiterer passender Umstand die Figur des Hl. Josefs mit ins Pilgerkloster zu nehmen war, dass Papst Franziskus für das Jahr 2021 ein Josefsjahr ausgerufen hat.

Bis zum Umzug sorgte vor allem Schwester Bernadett für die Pflege und die Gestaltung mit Blumenschmuck für die Statue. Zukünftig sollen um den Bildstock wieder Rosen aus dem Klostergarten der Ursulinen ranken, um die Figur einzurahmen.

Weihbischof Matthias König wird im Frühjahr die Klausur des Ursulinenkonventes und die Statue einweihen.