Auftakt: Gründonnerstag und Beginn des Triduums
Am 2. April 2026 begann in der Wallfahrtsbasilika Werl das österliche Triduum – die zentralen drei Tage des Kirchenjahres. Pastor Mockenhaupt leitete die Messe vom Letzten Abendmahl und setzte damit den Auftakt zu den Feierlichkeiten.
Für die musikalische Gestaltung sorgten das Ensemble Concertorino Dortmund und Ulrich Pakusch an der Orgel. Zusammen mit der würdevollen Liturgie entstand eine besondere Atmosphäre, die Feierlichkeit, Ruhe und Erwartung verband.
Karfreitag: Stille und Kontemplation
Der Karfreitag setzte einen bewussten Kontrast zum Gründonnerstag. Nach alter Tradition fand keine Eucharistiefeier statt; die Gemeinde versammelte sich stattdessen am Nachmittag zur Gedächtnisfeier vom Leiden und Sterben Christi.
Die Liturgie gliederte sich in drei zentrale Teile: den Wortgottesdienst mit den Schriftlesungen und den großen Fürbitten, die Verehrung des heiligen Kreuzes und die Kommunionfeier. Die Schlichtheit der Feier verlieh ihr eine besondere Eindringlichkeit. Auch hier begleitete das Ensemble Concertorino Dortmund die Gemeinde musikalisch, sodass die stillen Momente von feierlicher Musik getragen wurden.
Osternacht: Licht in der Dunkelheit
Den Höhepunkt des Triduums bildete die Osternacht am 4. April. Auf dem Vorplatz der Basilika wurde das Osterfeuer entzündet und die neue Osterkerze gesegnet. Beim Einzug in die dunkle Kirche verbreitete sich ihr Licht im ganzen Raum, als die Gläubigen ihre Kerzen daran entzündeten.
Aus Dunkelheit wurde Helligkeit, aus Stille entstand österliche Freude. Das feierliche „Exsultet“ erinnerte an das heilbringende Wirken Gottes durch alle Zeiten und eröffnete die Gemeinde in die Botschaft der Auferstehung.