110 Jahre Kirchweih (1911)

24. Mai 2021
Von weither ist sie sichtbar und prägt mit ihren Zwillingstürmen das Stadtbild von Werl - die Wallfahrtsbasilika St. Mariä Heimsuchung. Für manche Besucherinnen und Besucher wirkt sie älter als sie tatsächlich ist - am 24. Mai feierte sie ihr 110. Kirchweihfest...

…denn im Rahmen des 250. Wallfahrtsjubiläums 1911 wurde sie am 24. Mai durch Bischof Karl Josef Schulte aus Paderborn geweiht.
Erbaut wurde sie schon etwas eher: nämlich von 1903 bis 1906 nach Plänen des Architekten Wilhelm Sunder-Plaßmann.
Auf dem Hintergrund des franziskanischen Armutsideals verzichtete der ursprüngliche Entwurf noch auf die Kirchtürme, die erst während der Bauzeit ergänzend in die Planung aufgenommen und 1906 ausgeführt wurden.
So häufig wie kaum eine andere Kirche wurde die heutige Basilika seit ihrer Fertigstellung um- und neugestaltet:

1917-1921: erste bildliche Ausstattung mit Gemälden des Düsseldorfer Malers Anton Waller

1927-1928: Vermauerung der Apsis-Fenster; Ausmalung der Wallfahrtskirche nach Entwürfen von Ferdinand Schuto durch den Kirchenmaler Bernhard Scherer

1960-1961: Vollständige Neugestaltung der Inneneinrichtung der Wallfahrtsbasilika, Neubau einer Krypta unter dem Hochchor, Neugestaltung der Westfassade mit Rosette sowie Neubau der Orgel durch die Firma Orgelbau Stockmann (Werl)

1983: Öffnung und Neuverglasung der drei Chorfenster durch Wilhelm Buschulte (Unna)

1996: Entfernung des größten Teils der Ausstattung von 1960/61 und versuchsweise Neugestaltung des Chorraumes

2002-03: Endgültige Neugestaltung des Chorraumes in der jetzigen Form.
In der Bildergalerie nehmen wir Sie mit auf eine kleine Zeitreise: angefangen bei der Grundsteinlegung am 4. April 1904 bis zum heutigen Erscheinungsbild.