„laufend glauben“ 175 Teilnehmdende machen sich trotz Regen auf den Weg

Erste Laufwallfahrt rund um Werl verbindet Bewegung, Gemeinschaft und Glauben. Damit feierte ein neues Wallfahrtsformat der Marienwallfahrt Werl eine gelungene Premiere.

Unter dem Leitgedanken „laufend glauben – auf den Weg machen“ konnten die Teilnehmenden zwischen drei Strecken über 5, 9 oder 13 Kilometer wählen. Ob laufend, walkend oder wandernd – unterwegs ging es nicht allein um die sportliche Herausforderung. An verschiedenen Kirchen und Kapellen in Werl und Umgebung warteten kurze spirituelle Stationen mit Impulsen zum Innehalten, Nachdenken und Kraftschöpfen.

Die gute Vorbereitung und Organisation sorgten dafür, dass die Veranstaltung auch unter den schwierigen Wetterbedingungen reibungslos durchgeführt werden konnte. An einzelnen Stationen gab es zudem kleine Stärkungen für den weiteren Weg.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Schlussandacht mit Wallfahrtsseelsorger Pastor Mockenhaupt und der evangelischen Pfarrerin Tanja Wälzholz. Ein besonderer Dank galt dabei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der ersten Laufwallfahrt beigetragen hatten, sowie dem Malteser Hilfsdienst, der die Veranstaltung unterstützte.

Für eine besondere Überraschung sorgte anschließend die Verteilung von „Siegermedaillen“. Pastor Mockenhaupt, Pfarrerin Wälzholz und mehrere Helferinnen und Helfer überreichten die Medaillen an die Teilnehmenden – denn an diesem Tag war jeder ein Gewinner: Wer sich bei diesem Wetter auf den Weg gemacht hatte, durfte sich zu Recht als Sieger fühlen.

Entsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen und die Teilnehmenden mit dem Auftakt von „laufend glauben“. Trotz des Regens standen am Ende vor allem die Freude an der Bewegung, die Gemeinschaft und die Erfahrung im Mittelpunkt, gemeinsam unterwegs zu sein.

Ein gelungener Start für ein neues Wallfahrtsformat, das sportliche Aktivität und Glauben auf besondere Weise miteinander verbindet.