Der langsamste Trecker war mit nur 13 km/h unterwegs, der älteste stammte aus dem Jahr 1951. Die Fahrzeuge wurden auf dem Parkplatz des Pilgerklosters, auf dem Marktplatz und auf dem Kreuzwegplatz abgestellt und boten den zahlreichen Besuchern ein schönes Bild.
Nach der Ankunft stärkten sich die Wallfahrerinnen und Wallfahrer bei einem gemeinsamen Frühstück auf dem Kreuzwegplatz. Viele von ihnen waren bereits tief in der Nacht aufgebrochen, um rechtzeitig in Werl anzukommen.
Um 10 Uhr begann die feierliche Wallfahrtsmesse. Die Pilger, die sich inzwischen auf dem Marktplatz versammelt hatten, wurden von den Messdienern der Marienwallfahrt zur Basilika begleitet.
Die Eucharistiefeier wurde von Msgr. Dr. Gerhard Best geleitet. Wallfahrtsleiter Bernd Haase konzelebrierte, außerdem feierte Wallfahrtsseelsorgerin Uschi Altehenger die Messe mit.
Zu Beginn begrüßte Msgr. Dr. Gerhard Best besonders die Wallfahrer aus Delbrück, von der Haar, der Möhne, Altengeseke sowie alle weiteren Wallfahrerinnen und Wallfahrer, die sich – mit oder ohne Trecker – auf den Weg nach Werl gemacht hatten.
In seiner Predigt stellte Msgr. Dr. Gerhard Best das Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Wenn es dir gut tut, dann komm“ in den Mittelpunkt. Er betonte, dass Gott den Menschen liebt und annimmt und dass der christliche Glaube nicht von Geboten und Zwängen, sondern von Gottes Menschenfreundlichkeit, Dankbarkeit und gelebter Nächstenliebe geprägt ist. So ermutigte er die Gläubigen, das Wallfahrtsmotto im Alltag weiterzutragen und so zu handeln, dass es auch anderen gut tut.
Nach dem Gottesdienst wurden die Trecker gesegnet und die Teilnehmenden erhielten ihre Segensplakette. Beim gemeinsamen Grillen der Wallfahrer vom Möhnesee klang die Wallfahrt aus, bevor alle die Heimreise antraten.