„Wer sich auf Pilgerreise begibt, bleibt nie allein“

Warum machen sich Menschen Jahr für Jahr zu Fuß auf den Weg nach Werl? Was bewegt sie, Strapazen, Müdigkeit und manchmal auch schlechtes Wetter auf sich zu nehmen? Antworten auf diese Fragen gibt Verena Tröster aus Wormbach, Redakteurin beim DOMRADIO in Köln.

In ihrem Audiobericht begleitet sie die traditionsreiche Fußwallfahrt von Arpe zur Muttergottes nach Werl, die in diesem Jahr bereits zum 43. Mal stattfindet.

Eindrucksvoll schildert sie, wie Pilgern weit mehr ist als das Zurücklegen von Kilometern. Wer sich auf den Weg macht, erlebt Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und die Kraft des Glaubens. Unterwegs entstehen Begegnungen und Gespräche, die im Alltag oft keinen Platz finden. Viele Pilgerinnen und Pilger berichten, dass gerade die Herausforderungen des Weges sie näher zu Gott, zu sich selbst und zu den Menschen an ihrer Seite führen.

Der Satz „Wer sich auf Pilgerreise begibt, bleibt nie allein“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Bericht. Er erinnert daran, dass das Ziel zwar die Gottesmutter in Werl ist, der eigentliche Schatz jedoch oft schon unterwegs entdeckt wird.

Wir laden herzlich dazu ein, in den Audiobericht von Verena Tröster hineinzuhören:

Audio-Datei zum Download (bitte anklicken um zu starten)

Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf das bevorstehende Patronatsfest Mariä Heimsuchung. Zu diesem besonderen Festtag werden wieder sieben traditionelle Wallfahrtsgruppen in Werl erwartet. Ihr gemeinsames Ankommen macht sichtbar, was die Wallfahrt seit Jahrhunderten prägt: Menschen unterschiedlicher Herkunft machen sich auf den Weg, getragen von ihrem Glauben und verbunden durch das gemeinsame Ziel.

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, selbst einmal einen Teil des Weges zu gehen. Wer pilgert, erlebt, dass sich die Mühe lohnt – wegen der Gemeinschaft, wegen der besonderen Erfahrungen unterwegs und vor allem wegen des Ziels: der Begegnung mit Gott und Maria, der „Trösterin der Betrübten“ in Werl.