Fortbildung „Impulse für gute Gespräche“ im Pilgerkloster Werl

Am vergangenen Mittwoch fand im Meditationsraum des Pilgerklosters Werl der erste Teil einer zweiteiligen Fortbildung unter dem Titel „Impulse für gute Gespräche – Kann ich Sie mal kurz sprechen?“ statt.

Insgesamt 18 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende der Marienwallfahrt Werl nahmen daran teil – überwiegend Engagierte aus dem Pilgerbüro, wo es im Alltag immer wieder zu kurzen Begegnungen und spontanen Gesprächssituationen kommt.

Gerade diese Gespräche „zwischen Tür und Angel“ prägen die Arbeit im Pilgerbüro und im Pilgerkloster in besonderer Weise: Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen, Fragen oder persönlichen Themen vorbei, oft ohne lange Vorlaufzeit. Die Fortbildung nahm genau diese Alltagssituationen in den Blick und stellte die Frage, wie solche kurzen Begegnungen dennoch wertvoll, zugewandt und zielorientiert gestaltet werden können.

Im Mittelpunkt stand dabei das Konzept des lösungsorientierten Kurzgesprächs. Die Teilnehmenden erhielten Impulse, wie Gesprächsanfragen besser wahrgenommen, strukturiert aufgenommen und aktiv gestaltet werden können – auch unter Zeitdruck. Ziel ist es, in kurzer Zeit Klarheit zu schaffen, Orientierung zu geben und gleichzeitig die Gesprächspartner ernst zu nehmen.

Geleitet wurde die Fortbildung von Annette Kochanek, die im lösungsorientierten Kurzgespräch ausgebildet ist und sich derzeit in der Ausbildung zur Trainerin der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK) befindet. Mit vielen praktischen Beispielen und Übungen wurde deutlich, wie bereits kleine Veränderungen in Haltung und Sprache die Qualität kurzer Gespräche spürbar verbessern können.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus. Viele beschrieben die Inhalte als direkt im Alltag anwendbar und als bereichernde Unterstützung für ihre tägliche Arbeit im Pilgerbüro und in der Begleitung von Pilgerinnen und Pilgern. Insgesamt wurde die Fortbildung als hilfreich und praxisnah erlebt und hat bei einigen bereits neue Ideen und mögliche Projektansätze angestoßen.

Alle Beteiligten freuen sich nun auf den zweiten Teil der Fortbildung, der die bisherigen Impulse vertiefen und weiterentwickeln wird.