Bürgerlicher Name Eugenio Pacelli
Wahlspruch OPUS IUSTITAE PAX
(Das Werk der Gerechtigkeit ist der Friede.)
(wie bereits als Erzbischof)
Er erhob die Werler Wallfahrtskirche am 16. Oktober 1953 anlässlich des bevorstehenden Marianischen Jahres 1954 zur BASILICA MINOR.
Die Rahmung seines Wappens entspricht der Tradition und besteht aus der TIARA (dreifache päpstliche Krone) sowie den Himmelsschlüsseln des Apostels Petrus.
Der vorwiegend in der Göttlichen Farbe blau gestaltete Wappenschild zeigt passend zu seinem Familiennamen und zum päpstlichen Wahlspruch, den er genauso schon als Erzbischof geführt hatte, die Friedenstaube mit dem Olivenzweig auf einem stilisierten Berg mit drei Gipfeln, das ähnlich bereits in seinem erzbischöflichen Wappen abgebildet war. Der in sehr vielen päpstlichen Wappen zu dargestellte stilisierte Berg ist unabhängig von individuellen Verbindungen zum jeweiligen Papst ein grundsätzlicher Hinweis auf den Apostel Petrus, den Jesus den FELS der KIRCHE nennt (Matthäus 16,1). Neu und erst in seinem päpstlichen Wappen zu sehen ist bei Pius XII. die darunter liegende grünfarbige Fläche – symbolisch für die Erde – sowie silbrig-blau das Meer. Die Wappenzier Pius XII. verbindet somit den Himmel mit der Erde und dem Meer. Diese Gesamtkomposition erinnert durch die bereits dort erwähnten Symbole auch an den Friedensbund Gottes mit Noach nach der großen Flut (Genesis 6,1-9,29): Wasser, Land und Himmel; den Berg Ararat, auf dem die Arche aufsetze sowie die Taube mit dem Olivenzweig im Schnabel. Das bischöfliche Wappen von Eugenio Pacelli zeigte sogar noch den in der Noach-Geschichte genannten Regenbogen.
In Steinguss gefertigt wurde das Wappen von August Wäscher (Werl).